Über uns.... Die Geschichte hinter den City Starlights ...

Am 15. Februar 2005 wurden die City Starlights als Show und Parodiegruppe von den Gründern Marcel Künstler und Michael Boddong ins Leben gerufen.
Seit dem 16. April 2011 wurde die ursprüngliche  "Spaßgruppe" als Kulturverein etabliert.

Die Regenbogen Kinder

Die Geschichte hinter den Regenbogen Kindern, wie sich die Jugendabteilung der City Starlights auf den Auftritten nennt, ist eine ganz besondere. Persönliche Schicksale, motorische Störungen, ADHS, sprachliche Fehlentwicklungen, all diese Punkte führen in der Gesellschaft oft zur Ausgrenzung. Mit dieser Gruppierung schließen sich eine Vielzahl dieser Kinder zusammen und beweisen, dass sie gemeinsam stark sind und auf der Bühne auch andere begeistern können. Dies führt oft dazu das unsere Shows im Vollplayback laufen und ab und zu nicht alles so ganz perfekt abläuft, aber das soll es auch nicht, den der Spaß und die Freude steht ganz vorne....

Professioneller Jugendschutz

In Zusammenarbeit der Stadt Stolberg und der Städteregion Aachen ist Kulturverein City Starlights dem Kinder-und Jugendschutzkonzept angeschlossen und schult alle Betreuer in einem sorgfältigen Umgang mit der Vereinsjugend. Wir leisten Aufklärungsarbeit und achten ebenso auf einen sicheren Umgang mit den Daten unserer Kinder.


Der Kulturverein City Starlights e.V. hat seinen amtlichen Sitz in Stolberg, versteht sich aber selbst als Euregioverein, da seine Aktionen quer durch die Aachener Region reichen.

"Verein zur Förderung von Kultur und Tradition". 


Im Vordergrund der Vereinsphilosophie steht die Gleichberechtigung. Jeder ist willkommen und jeder kann sich im Rahmen seiner Möglichkeiten verwirklichen.
Die City Starlights haben sich als familienfreundlicher Verein aufgestellt in dem von Jung bis Alt für jeden ein Platz ist. Das interne Thema "alle sind gleich viel wert" spiegelt sich oft in den Bühnenshows wieder.

 
 

 

Wir stellen uns vor.
 
 
Den Kulturverein City Starlights in wenigen Worten vorzustellen, fällt uns auch nach 10 Jahren noch etwas schwer, so vielfältig sind seine Aktionen.
 
In seinem Kern bleibt sich unser Verein jedoch in all seinen Formaten treu: Jeder kann etwas bewegen.
 
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 war dem Verein eine Linie stets klar: Mit wenig Mitteln viel bewegen.
Zusammengefunden haben sich Mitglieder aus unterschiedlichen Gesellschaftslinien, welche gegen Intoleranz und Ausgrenzung ankämpfen wollen. Gebildet hat sich unser Ensemble aus Personen, welche Aufgrund ihrer Sexualität, Behinderung oder gesellschaftlichen Standes ausgegrenzt wurden. Sehr schnell entwickelte sich bei unserer Jugendarbeit, Kindern mit ADHS oder Behinderungen (Sprachlich, motorisch) einen Platz in der Mitte zu bieten.
Mit spielerischen Ansätzen und der Möglichkeit mit Kostümen in ein zweites „Ich“ zu schlüpfen, konnten wir vielen Jugendlichen und Kindern ihr Selbstvertrauen wieder zurückgeben.
 
Mit Tänzen und Theaterstücken lehren wir unseren Mitgliedern, mit unterschiedlichen Techniken, ihren Platz in der ersten Reihe wieder zu finden.
Als Leitfaden unserer Aktionen, hat sich im Laufe der vergangenen Jahre unser Verein auf dem Pfad der kindlichen Phantasie eingestellt. Lies ein Buch, so vermitteln wir in unseren Aktionen die Botschaft, dass es mehr als nur Computer und TV gibt. Wir fördern das Kulturgut der Märchen und Sagenwelt aus unterschiedlichen Ländern.
In diesem Zuge entstand unsere Märchenschatzkammer. Unterschiedliche Stücke aus den vielen Märchen, wie die Wunderlampe, Harry Potters Zauberstab, oder Poseidons Dreizack gehören dazu. Mit diesen Stücken lernen unsere Mitglieder sich frei mitzuteilen und fördern die Lesekraft, da jährlich unser Ensemble unter anderem im Brückenkopf Park Jülich Geschichten vorlesen.
 
Beweg dich. Gerade zu Pandemiezeiten stellen wir verstärkt fest, dass die Bewegungsmotorik der Jugendlichen nicht gefördert wird. Mit einfachen Schrittabfolgen unterstützen wir die Fähigkeit sich zu Bewegen. So entstehen Showformate zu unterschiedlichen Events, wie aktuell in unseren Projekt: Die Kupferstädter Weihnachtselfen und Kinderquatsch.
 
Das kostet aber..... Wie in allen Vereinsformaten, ist natürlich auch die Finanzierung stets ein schwerer Punkt. Wir legen sehr viel Wert auf eine professionelle Ausstattung unserer Kostüme und Kulissen. Seit Gründung ist der Verein bestrebt sich selbst zu tragen und seine Aktionen nicht auf dem finanziellen Rücken seiner Mitglieder auszutragen. Auch Familien aus sozial schwachen Schichten, sollen die Möglichkeit haben, ein adäquates Hobby betreiben zu können. So trägt sich der Verein durch Spenden und Gagen seiner Auftritte. Durch dieses Format ist es uns möglich einen absoluten Minimal Betrag als Mitglied einzufordern. Sämtliche Kostüme werden vom Verein selbst finanziert.
 
Blick über den Tellerrand.... In dem wir unseren Mitgliedern ihren Platz in der Gesellschaft mit unseren Aktionen zurückgeben konnten, wuchs auch wieder die Bereitschaft sich selbst wieder für die Gesellschaft zu engagieren. Zur Flutkatastrophe im Juli 2021 war es für unsere Mitglieder selbstverständlich sich zu organisieren und in der Not zu helfen, so verbrachten mehrere Mitglieder zusammen mit unserem Vorstand viele Tage im alten Rathaus und halfen das Stadtarchiv zu bergen, auch an anderen Orten der Stadt zeigten sie ihre Hilfsbereitschaft.
 
Gelebte Inklusion: Ob Klein oder Groß, Hetero oder Homosexuell, mit oder ohne Behinderung, dies spielt in unseren Kreisen gelebt keine Rolle. Aktuell betreuen wir Jugendliche in ihrer Outingphase, oder mit starken ADHS Leiden. Im offenen Dialog wirken wir auf unsere Jugend ein und machen ihnen deutlich das ihr Makel, keines ist und sie wichtig sind. Da auch sprachliche Rückstände oft eine große Barriere bilden, haben wir unsere Shows mit technischer Hilfe aufgerüstet. Um die Angst vor dem freien Sprechen zu nehmen, werden in einem Tonstudio unsere Shows zuvor im Vollplayback aufgenommen. Während den Aufführungen sprechen unsere Akteure lippensynchron zu ihren eigenen Stimmen. Ein Umstand welcher vor der Pandemie das Bühnenleben erleichtert hatte, um den Druck des Auswendiglernens zu nehmen, erwies sich zu Lockdownzeiten als hilfreich, da so unsere Vorstellungen trotz hoher Schutzmaßnahmen, weitergespielt werden konnten.
Kein Stopp.... Auch zum Lockdown im Jahr 2020 zeigte sich unser Verein kreativ: Nachdem alle Aktivitäten eingestellt werden mussten, entwickelte man ein Online Format. Ein Filmstudio wurde in unseren Werkstätten entwickelt und die Mitglieder konnten zumindest digital wieder zusammenstehen.
 
Lerne was du nicht kannst: Jedes Mitglied ist gleichwertig in unserem Verein eingesetzt. Sämtliche Kulissen und Kostüme werden selbst angefertigt. In unserer Werkstatt lernen Kinder und Jugendlichen ihre kreative Fähigkeit bei Mal und Werksarbeiten.
 
Ehrenamt über die Grenzen hinaus... mit dem zurückgewonnenen Selbstvertrauen, sind unsere Mitglieder auch wieder bereit anderen zu helfen und ihre Erfahrungen zu teilen. Noch vor der Pandemie, engagieren sich unsere Mitglieder ebenfalls für das Friedensdorf international in Oberhausen, in dem kriegsgeschädigte Kinder weltweit eingeflogen und versorgt werden.
 
Ein Lächeln hilft.... Dank vielseitiger Unterstützung durch Spenden, können wir unsere Ausstattung stets erweitern und verbessern und das verschenken, was dem Herzen am meisten hilft; Ein Lächeln in die Gesichter zaubern.
 
Wir sind dankbar für jegliche Unterstützung, um auch weiteren Generationen ihren Platz in der Mitte bieten zu können.